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Unser Profil

Unsere Leitgedanken

„Der Wert des Einzelnen für die Gemeinschaft“ lautet ein Gedanke aus der Reggio-Pädagogik, den wir in unserer Konzeption zugrunde legen.

 „In 50 Jahren wird es keine Rolle mehr spielen, wie viel Geld wir verdient haben, wie modern unsere Wohnung eingerichtet war oder was für ein Auto wir besaßen. Aber es könnte die Welt verändern, dass wir im Leben eines Kindes wichtig waren.“

Maria Montessori

Grundlage unseres pädagogischen Konzepts sind Elemente der Offenen Arbeit verknüpft mit Aussagen der Reggio-Pädagogik.

Die Offene Arbeit sieht alle Beteiligten in der Rolle des aktiven Gestalters und Akteurs der eigenen Umwelt. Es wird davon ausgegangen, dass der Erwachsene auf die Entwicklungspotentiale des Kindes vertrauen kann und dass Kinder in selbstinitiierten, -gesteuerten, -geregelten Situationen optimale Lernvoraussetzungen für ihre persönlichen Entwicklungschancen finden.

Unser pädagogischer Ansatz setzt eine partizipatorische Grundhaltung aller Erwachsenen voraus.

Wie in den Grundlagen der Reggio-Pädagogik verankert, steht das Kind als Konstrukteur seiner Entwicklung und seines Wissens und Könnens im Mittelpunkt des pädagogischen Konzepts. Unter dem Leitgedanken „Unser Haus – unsere Kinder“ verstehen wir die Erziehung der Kinder als Gemeinschaftsaufgabe aller an der Entwicklung der Kinder beteiligten Akteure.

Die Reggio-Pädagogik setzt auf ein kooperatives und dialogisches Verhältnis zwischen Kind und Erwachsenen und sieht das pädagogische Fachpersonal als Entwicklungsbegleiter. Die Fachkräfte beobachten, unterstützen und setzen Impulse.

Besondere Bedeutung messen wir der Entwicklung der Identität bei. Jeder Mensch wird als Mitglied von kooperativen Gemeinschaften gesehen. Die Einzigartigkeit und die individuellen Fähigkeiten jedes Menschen werden als Wert der Gesellschaft erkannt.

Der Mensch im Mittelpunkt

„Ein Kind lernt nur dann erfolgreich,  wenn es verliebt ist in den Gegenstand. Und Liebe oder Verliebtheit erfordert Freiheit.“

Loris Malaguzzi

Der Entwicklung der Identität wird in der Reggio-Pädagogik besondere Bedeutung beigemessen. Jeder Mensch wird als Mitglied von kooperativen Gemeinschaften gesehen. (Familie, Betrieb, Kita, Nachbarschaft, Stadtteil, Stadt) Zur Ausbildung von Identifikation braucht der Mensch das Gefühl von Zugehörigkeit. Dabei  spielt auch die kommunale Verantwortung eine große Rolle. Biebesheim am Rhein ist eine Kommune, die mit viel Engagement und Herz einen Blick für Familien hat.  Mit einem breiten Vereinsleben und gelebten Gemeinschaften auf unterschiedlichsten Ebenen trägt die Kommune enorm zur Identifikation der Menschen mit der Gemeinschaft bei.

Gelebte Traditionen sind für uns Laternen- und Sommerfeste oder die Beteiligung an Veranstaltungen der Gemeinde.

Lernen und Bildung schließen in der Reggio-Pädagogik immer die ganze Person und eine intensive interaktive Beziehung zwischen Individuum und Umwelt ein.

Hier wird der Beziehungsaspekt als bedeutungsvoll angesehen. Für Bildung und Lernen und das Interesse am „Objekt“ wird ein inneres Berührt werden, eine intensive herzliche Begegnung als Motor von Bildung und Lernen zugrunde gelegt. Die Dinge müssen uns am Herzen liegen, damit wir mehr darüber wissen wollen.

Das ganzheitliche Lernen ermöglicht den Kindern Erfahrungen im emotionalen, sozialen, körperlichen und geistigen Bereich und orientiert sich an den Ressourcen der Kinder.

Für die Entwicklung der Basiskompetenzen sehen wir die Wichtigkeit alltäglicher Situationen als Lern- und Entwicklungsfeld.

Eine empathische Begleitung im alltäglichen Miteinander eröffnet uns die Chancen den Kindern im richtigen Moment Unterstützung oder Freiraum für eigene Lösungswege zu geben. Dabei sehen wir die Unterschiedlichkeit des Einzelnen als großen Reichtum für die Gemeinschaft.

In der Grundhaltung „Unser Haus, unsere Kinder“ steckt die gemeinschaftliche Verantwortung aller pädagogischen Fachkräfte und das Ineinandergreifen des pädagogischen Handelns. Durch angemessenes Zutrauen stärken wir das Selbstwertgefühl der Kinder und geben ihnen die Möglichkeit auf eigenen Wegen die kleinen und großen Herausforderungen des Alltags zu meistern.

Wir betrachten das Spiel als zentrale Tätigkeit des Kindes, denn  im Spiel setzt sich das Kind mit sich und seiner Umwelt auseinander. Deshalb bekommt das freie, selbstbestimmte Spiel viel Zeit und Raum an allen Orten in der Kita während des gesamten Tages und wird möglichst selten unterbrochen.

Den pädagogischen Fachkräften kommt hierbei die Rolle der Wegbegleiter der kindlichen Selbstlernprozesse zu.

Grundlage dafür ist das Vertrauen in die kindlichen Fähigkeiten.

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